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06.09.2021 | G. Gutsche

Für unsere Dörfer und Städte sind Vereine ein wichtige Tradition. Ohne Vereine wäre in den meisten Dörfern wohl „nicht viel los“. Sie sorgen für Aktionen, Zusammenhalt bei Jung und Alt und auch in Notlagen sind sie immer zur Stelle.
Heimat ist Lebensqualität und schafft Verbundenheit in Zeiten, wo uns Vieles zu trennen scheint. Die Landesregierung fördert Initiativen und Projekte, die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft und damit Heimat stärken. Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in unserem NRW deutlich sichtbar werden zu lassen.

Heimat-Scheck - der Möglichmacher

Diese Situation kennt jede und jeder ehrenamtlich Tätige: Man hat eine kleine, aber feine, häufig spontane Idee, für deren Realisierung es eines überschaubaren Zuschusses bedarf.
Neben der Finanzierungsfrage steht dem Projekt höchstens noch Bürokratie im Weg: Schwierige Antragsverfahren mit hohen Hürden und lähmenden Vorlauf und aufwendige Abrechnungsprozeduren nach der Durchführung.

Hier setzt der „Heimat-Scheck“ an:

Er ist der Möglichmacher für all solch gute Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Antrag und Verwendungsnachweis sind auf ein Minimum reduziert.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will jährlich 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro fördern: Sie sind die Wertschätzung für die grenzenlose Vielzahl von kleinen Initiativen und Projektideen, ohne die unsere Gemeinschaft ein großes Stück ärmer und eintöniger wäre.
Die CDU geführte NRW Regierung will auch für 2022 weiter diese Förderung aufrechterhalten.

Antrag stellen und weiter Infos dazu unter, http://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/heimat-foerderprogramm

Darüber und über weitere Fördermöglichkeiten informierte der Bundestagskandidat der CDU, Henning Rehbaum, Mitglieder des CDU Stadtverbandes im Heimathaus.

 

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04.09.2021 | Quelle: Text "Die Glocke"

➡ „Die Glocke“:

Unabhängig von der derzeitigen Vollsperrung hat der Verkehr in Ostenfelde unter anderem wegen der Müllfahrzeuge, die zur AWG nach Ennigerloh fahren, zugenommen. Wird Ostenfelde tatsächlich in dem Maße entlastet werden?

Sendker:

Der Schwerlastverkehr nimmt insgesamt zu. Bei der Lkw-Tonnage verzeichnen wir bis 2030 einen Zuwachs von 39,4 Prozent. Das ist ein Wahnsinnswert. Die Alternative kann nur sein, dass wir dort, wo die Chance besteht, Waren auf die Bahn bekommen, im Ruhrgebiet – auf die Kanäle. An den Schleusen und Wehren besteht zwar noch großer Reparaturbedarf, aber man kann hier eine ganze Menge verlagern. Im ländlichen Raum muss man sehen, wo Verlagerungsoptionen sind.
Beispiel B 64: Hier haben wir nur geringe Verlagerungsoptionen. Auf der Bahnlinie Münster-Rheda-Wiedenbrück werden bei diesem Ausbaustand kaum Waren transportiert werden können. Dafür bedarf es enormer baulicher Veränderungen. Ein Vorstand der Bahn-AG hat mir gesagt: „Reinhold, komm damit mal in 50 Jahren wieder, bei der Verlagerung auf die Schiene haben wir derzeit noch ganz andere Baumaßnahmen in allen Teilen Deutschlands vor der Brust.“ Das ist die Realität. Insofern können wir momentan nur von einer Verkehrswende träumen. Umso mehr müssen wir im ländlichen Raum endlich Hand anlegen und die Möglichkeiten nutzen, die wir haben. Und da kommen wir mit dem geplanten Ausbau der L 792 schneller voran, verbunden mit der zentralen Forderung, die beiden Bauabschnitte zusammenzuführen.
Nochmals: Für Ostenfelde bedeutet das im Ergebnis eine wirksame Entlastung.  

Quelle: Text „Die Glocke“

 

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02.09.2021 | Quelle: Text und Bild "Die Glocke"

Die Glocke“:
Land, Kreis,Kommune: Es heißt: Viele Köche verderben den Brei. Hätte es möglicherweise schneller gehen können, wenn weniger Entscheidungsträger involviert gewesen wären?

Sendker:
Nein,das glaube ich nicht. Eigentlich können wir froh
sein, dass daran so viele konstruktiv zusammenarbeiten. Allerdings hätte man durch einige frühere Entscheidungen in den Räten das Projekt schneller vorantreiben können. Der Ostring in Ennigerloh könnte längst fertig gebaut sein. Als Landespolitiker habe ich lange für die Vertiefung der Bahnunterführung gekämpft, für die langwierige technische Untersuchungen notwendig waren. Das sind Zeiträume, für die Bürgerinnen und Bürger kein Verständnis haben, aber manchmal ist es so. Man muss dicke Bretter bohren immer und immer wieder. Das habe ich als Verkehrspolitiker
Die Glocke“:
Ziel des Ausbaus der L 792 ist vor allem, die Anbindung für Lkw an die A 2 z u verbessern. Welche Bedeutung bemessen Sie in diesem Zusammenhang dem Bau des Ostrings zu?

Sendker:
Der Ostring ist von ganz großer Bedeutung. So eine Umgehung baut man einmal in 100 Jahren, und diese Chance lässt man sich nicht entgehen. Der Ostring ist nicht nur wirtschaftlich von hoher Bedeutung. Er trägt auch stark zur Entlastung der Verkehre besonders für Ennigerloh-Mitte und Ostenfelde bei. Seinerzeit hat eine Initiative im Dorf Geld gesammelt, damit der Bau schneller vorangetrieben wird. Das ist bezeichnend. Die Menschen wollen Entlastung, und mit dem Ostring schaffen wir das auch.
„Die Glocke“:
Aufgrund der Vollsperrung im Zuge des Ausbaus der L 7 92 ist die Verkehrsbelastung in Ostenfelde allerdings stark gestiegen. Und angesichts des geplanten schrittweisen Ausbaus wird das womöglich eine lange Zeit so bleiben.

Sendker:
Wir werden eine Veränderung nicht so schnell herbeiführen können, weil die Baumaßnahmen ihre Zeit benötigen. Dennoch bin ich dankbar, dass wir jetzt endlich angefangen haben. Die Gelder auch für den Ostring sind vorhanden. Nur: Wir haben Zeit verloren, und es ist erheblich teurer geworden. Wir haben angefangen mit mehr als zwei Millionen Euro und reden heute über vier Millionen Euro. Zu Recht fragt sich dann der Steuerzahler: Was geschieht hier eigentlich? Man muss die Situation rechtzeitig erkennen. Als CDU-Fraktion haben wir von vorneherein gesagt: schnell ausbauen.


Teil 3 folgt

Quelle: Text und Foto „Die Glocke“

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31.08.2021 | Quelle: Text und Bild "Die Glocke"

 Interview mit Reinhold Sendker MdB durch die Glocke zur L 792

„Die Glocke“:
Der Ausbau der L 7 92 zwischen Oelde und Ennigerloh beschäftigt die Entscheidungsträger seit Jahrzehnten. Nun haben die Arbeiten an der Bahnunterführung begonnen.
Warum hat es bis jetzt gedauert?

Sendker:
Bei einem früher niedrigen Verkehrsaufkommen erhielt dieses Ausbauprojekt im
ehemaligen Integrierten Gesamtverkehrsplan für NRW für alle vorgesehenen Ausbauabschnitte sogenannte negative Nutzen-Kosten-Koeffizienten (NKV). In Land und Bund haben grundsätzlich nur Verkehrsprojekte mit einem NKV gleich oder größer 1 eine realistische Ausbauchance. Das Straßenbauprojekt zwischen Ennigerloh und Oelde hatte Minuswerte. Nun hat die Landesregierung für ein Umbau- und Ausbauprogramm für Maßnahmen unterhalb einer Grenze von drei Millionen Euro gesorgt. Dafür steht Geld vom Land zur Verfügung, das über die Regionalräte vergeben wird.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Regionalrat, Guido Gutsche, hat mit dafür gesorgt, dass der Westabschnitt auf Rang vier vorgerückt ist, der sehr bald ausgebaut werden könnte. Für mich ist das eine sensationelle Entwicklung, und ich freue mich, dass durch eine Straßenverbreiterung auf acht Meter die Verkehrssicherheit deutlich erhöht wird.
„Die Glocke“:
Vorerst wird die Sicherheit aber nicht erhöht. Durch die Vertiefung der Bahnunterführung wird künftig auch Schwerlastverkehr über die kurvige L792 rollen, die dann noch nicht ausgebaut sein wird.

Sendker:
Zunächst noch nicht. Man muss aber die Abschnitte einzeln betrachten. Beim Bahnunterführungsbauwerk beispielsweise werden die vorhandenen schmalen Gehwege entfernt, sodass sich Lkw künftig sichere begegnen können. Die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer wird durch eine Anforderungsampel gewährleistet.
Bedeutet: Der Verkehrsfluss wird gestoppt.
„Die Glocke“:
Derzeit wird die Unterführung vertieft, der Westabschnitt (Oelde) ist in Planung, der Baubeginn für den Ostabschnitt (Ennigerloh) noch offen – das bedeutet im schlimmsten Fall eine jahrelange Baustelle. Warum baut man die L 7 92 nicht komplett aus?

Sendker:
Unser Ziel ist es natürlich, den Westabschnitt zusammen mit dem Ostabschnitt im Rahmen einer „Landesbaumaßnahme“ zu verwirklichen. Also dann nicht mehr nach dem „Um- und Ausbauprogramm des Landes“. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Daran arbeiten wir auf allen politischen Ebenen.
Teil 2 folgt.


Quelle: Text und Foto „Die Glocke“

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24.08.2021 | s.Peter
Artikelbild

Wahlprogramm-Check!
Es lohnt sich, mal etwas Zeit zu investieren um das zu lesen...

https://bdi.eu/…/wahlprogramm-check-zur-bundestagswahl-202…/

Zur Bundestagswahl 2021 analysiert der BDI die Wahlprogramme der vier Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und bewertet diese anhand der Kernforderungen der deutschen Industrie in zehn zentralen Themenfeldern. Für einen erfolgreichen Weg in eine klimaneutrale Zukunft der deutschen Wirtschaft braucht es internationale Lösungsansätze, marktwirtschaftlich wirkende Anreizsysteme, weitreichende Strukturreformen und massive Investitionen [Überarbeitete Version].

Quelle:BDI

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21.08.2021 | Wiemann
schon wählen gehen

Die ersten Wahlbenachrichtigungen der Stadt Ennigerloh sind bei den Wahlberechtigten angekommen. 

Ab Montag, 23.8. 2021 kann dann auch persönlich im externen Wahlbüro der Stadt an der Alleestr. 21, ( Ecke Bahnhofstr. ehem. Apotheke), direkt und sofort vor Ort gewählt werden. Dazu ihre Wahlbenachrichtigung und Ausweis mitbringen.

Die Öffnungszeiten dieses externen Wahlbüros sind:

Montags         8.30 – 12.30 Uhr und   14.00 – 17.00 Uhr

Dienstags       8.30 – 12.30 Uhr

Mittwochs      8.30 – 12.30 Uhr

Donnerstags  8.30 – 12.30  Uhr und   14.00 – 18.00 Uhr

Freitags          8.30 – 12.30 Uhr 

Nutzen sie bitte die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben……denn jede Stimme zählt. !!!!

 

 

 

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05.08.2021 | s.Peter

11 Ennigerloher CDU´ler, und der Bundestagskandidat des Kreises Warendorf Hennig Rehbaum, hatten heute Morgen die Möglichkeit, bei einer Betriebsbesichtigung der Firma ITA Profile in Westkirchen dabei zu sein. Das Untenehmen mit 14 Angestellten ist seit Juni 2019 in Westkirchen ansässig, nachdem es im Mai 2019 am Standort in Neubeckum gebrannt hatte.
Bei ITA werden Profile verschiedener Arten und Formen hergestellt. In vielen großen und kleinen Dingen des täglichen Bedarfs (oder deren Herstellung) stecken Dichtungen von ITA, auch für die Jacht von Steven Spielberg oder für die "Ariane" Rakete  wurden/werden Dichtungen hergestellt.
ITA zählt zu den weltweit tätigen Spezialisten für Profile und Dichtungen. In der Werkstatt entwickeln und fertigen professionelle Mitarbeiter individuelle Dicht- und Profillösungen. Ob Gummi, Moosgummiprofile, TPE, Gummiprofile, Silikonprofile, aufblasbare Dichtungen, Kantenschutzprofile oder andere Dichtungsprofile. Ganz nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ liefert das Unternehmen clevere Konstruktionen und komplette Systeme.
Henning Rehbaum: „Ich bin immer wieder überrascht was für tolle und innovative Unternehmen wir hier im Kreis Warendorf haben“.
Nach einem sehr beeindruckendem Rundgang durch das Unternehmen gab es zum Abschluss noch eine leckere Bratwurst von Grill, bei der noch viele Fragen Rund um das Thema Profile beantwortet wurden.

Vielen Dank, das wir da sein durften....

Bilder finden sie bei www.drubbel-cdu.de unter Bilder.

 

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03.08.2021 | Quelle: Text "Die Glocke"

„Die Glocke“: Ein Ziel, das die CDU für diese Wahlperiode ausgegeben hat, ist die Konsolidierung der städtischen Finanzen, ohne auf notwendige Investitionen zu verzichten. Mit dem Bau der Feuerwache oder dem Masterplan für Natur, Sport und Freizeit stehen millionenschwere Investitionen an. Wie soll das gehen?
Aufderheide: Gefühlt haben wir vorgestern ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept beschlossen. Dieses Konzept ist immer weiter ausgehöhlt worden. Aber darin steht auch: Ausgaben minimieren, Einnahmen erhöhen. Ein neues Feuerwehrgerätehaus gehört zu den Pflichtausgaben. Wir müssen es bauen. Es muss für mich aber kein Kunstwerk sein, sondern ein Nutzbau. Man könnte dafür auch einige Millionen mehr ausgeben, was nicht sein muss.
„Die Glocke“: Zum Abschluss: Ende September wird ein neuer Bundestag gewählt. Ist es nach 16 Jahren Angela Merkel und CDU nicht Zeit für einen Wechsel?
Aufderheide: Der Wechsel kommt ja, wir bekommen einen neuen Kanzler.
„Die Glocke“: Keine Kanzlerin?
Aufderheide: Das glaube ich nicht. Die derzeitigen Umfragen zeigen, dass Armin Laschet neuer Kanzler wird, was ich befürworte. Er macht als NRW-Ministerpräsident einen Top-Job. Dementsprechend kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er auch Deutschland führen kann.

 

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01.08.2021 | Quelle: Text "Die Glocke"

„Die Glocke“: Den Antrag auf Blühflächen in der Stadt hat die CDU-Fraktion im Rat durchbekommen, mit der Forderung nach einer kostenlosen Nutzung des Nahverkehrs für Jugendliche ist sie gescheitert. Wie fällt die Bilanz der CDU zehn Monate nach der Wahl aus?
Aufderheide: Wir haben immer viele Ideen. Einige kommen in der demokratischen Debatte durch, andere nicht. Mit den Blühflächen sind wir durchgekommen. Wir haben sie so bekommen, wie wir sie wollten. Wir wollten nicht eine Fläche irgendwo, sondern möglichst verteilt im Stadtgebiet. Im Nachklang haben wir so auch eine Verbindung zwischen Landwirtschaft, die bereits auf ihren Flächen Blühstreifen und dadurch auf Ertrag verzichten, sowie jene in der Stadt angelegt haben, und Verwaltung geschaffen. Hut ab. Wir haben die beste Landwirtschaft der Welt.
„Die Glocke“: Sie wollen mehr praktizierten Klimaschutz. Die Blühflächen sind dafür ein Beispiel. Bis 2025 will die Stadt im Stromsektor klimaneutral sein. Blühflächen werden da nicht reichen. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet sagte jetzt im ARD-Interview: „Politik muss verlässlich sein.“ Kann man sich drauf verlassen, dass die Stadt ihr Ziel erreicht?
Aufderheide: Ich werfe die Flinte nicht so schnell ins Korn. Ich glaube, wir sind jetzt auf einem guten Weg bei der Windkraft. Mit den geplanten fünf großen Anlagen in Enniger und Westkirchen kann die Stadt bereits mit regenerativer Energie versorgt werden – ausgenommen die Industrie. Wir gehen davon aus, dass sich 2025 die Räder drehen. Dazu kommt dann noch Ostenfelde.
„Die Glocke“: Über den Ausbau der Windkraft im Stadtgebiet wurde intensiv gestritten. Sie sagten unter andrem, „egal wie wir entscheiden, eine Seite wird unzufrieden sein“. Nun entscheidet der Kreis, ob eine Anlage genehmigt wird oder nicht. Sind Sie insgeheim froh, dass die Verantwortung nun woanders liegt?
Aufderheide: Wir haben 32 Ratsmitglieder. Ich habe meine Meinung, die anderen haben ihre Meinung. Wir haben abgestimmt, nun entscheidet der Kreis. Man kann es als Politiker nicht allen recht machen. Thomas Trampe-Brinkmann (SPD) hat kürzlich im Sommer-Interview süffisant gesagt: „Wir haben nicht einstimmig abgestimmt.“ Das ist gut so. Wir leben in einer Demokratie, es sind unterschiedliche Blickwinkel zu betrachten, und es müssen zwingend unterschiedliche Meinungen zulässig sein. Beim Ausbau der Windkraft ging es vor allem um rechtliche Unsicherheiten. Ob wir nach Paragraf 35 oder über die Ausweisung von Windzonen planen: Der Zeitablauf hätte meiner Meinung nach, keinen großen Unterschied gemacht.

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30.07.2021 | Quelle: Text und Bild "Die Glocke"

Das "Glocke" Sommerinterview mit unserem Fraktionsvorsitzenden Georg Aufderheide bringen wir hier und auch auf unserer Facebook-Seite in den nächsten Tagen in 3 Teilen. 

„Die Glocke“: Warum haben Sie sich für den Ostring als Treffpunkt entschieden?
Aufderheide: Weil der Bau des Ostrings aktive Wirtschaftsförderung für die Stadt Ennigerloh ist. Sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer, die letztlich die Gewerbesteuer bringen beziehungsweise Kaufkraft erzeugen, um den Wirtschaftsstandort zu festigen.
„Die Glocke“: Der Ostring beschäftigt Politik und Verwaltung seit Jahrzehnten. Der Bau ist – auch von Teilen des Ennigerloher Rats – nicht unumstritten. Ist er wirklich so wichtig für die Stadt?
Aufderheide: Ich denke ja, weil dadurch Transportwege verkürzt werden. Er ist auch wichtig, um neue Unternehmen ansiedeln zu können. Wobei es hier noch an Flächen hakt.
„Die Glocke“: In einem Interview Anfang des Jahres haben Sie gesagt, dass sich die CDU-Fraktion mehr praktizierten Klimaschutz wünscht. Gleichzeitig sind Sie für den Bau des Ostrings, wodurch viel Fläche versiegelt wird. Widersprechen Sie sich hier nicht?
Aufderheide: Nein. Ja, wir müssen das Klima schützen, wir müssen Klimaschutz aber auch finanzieren können. Das geht aber nur, wenn wir Einnahmen haben, nach Möglichkeit höhere als jetzt. Wir haben zahlreiche Töpfe, in die wir Geld stecken müssen, der Klimaschutz-Topf ist ein zusätzlicher. Sagen Sie mir, wo wir streichen sollen, um den Klimaschutz zu finanzieren? Und sagen Sie es den Leuten, die von den Streichungen betroffen sein werden.
„Die Glocke“: Dann braucht die Stadt also mehr Gewerbesteuereinnahmen. Im Wahlprogramm hat sich Ihre Fraktion das Ziel gesetzt, Industrie- und Gewerbeflächen mit Anbindung ans Autobahnnetz schaffen zu wollen. Wo sollen diese Flächen entstehen?
Aufderheide: Die Frage ist zweitrangig. Wir brauchen zunächst eine Flächenbedarfsermittlung. Die Verwaltung arbeitet inzwischen daran – nach vielen, vielen Anträgen nicht nur von unserer Fraktion. Wo wollen wir hin? Wie viel Wachstum wollen wir erreichen? Wie viel Flächen müssen wir dafür bereitstellen? Wie sind unsere gegenwärtigen Firmen aufgestellt? Wachstum beinhaltet auch Vergrößerung von bestehenden Unternehmen. Das muss abgeklopft werden. Dann müssen Flächen eruiert werden, auch zusammen mit der Landwirtschaft. Inzwischen sind wir in Ennigerloh auf einem guten Weg. Im Hintergrund laufen viele Gespräche.

 

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