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02.09.2021, 08:00 Uhr | Quelle: Text und Bild "Die Glocke"
Interview Glocke mit Sendker Teil 2

Die Glocke“:
Land, Kreis,Kommune: Es heißt: Viele Köche verderben den Brei. Hätte es möglicherweise schneller gehen können, wenn weniger Entscheidungsträger involviert gewesen wären?

Sendker:
Nein,das glaube ich nicht. Eigentlich können wir froh
sein, dass daran so viele konstruktiv zusammenarbeiten. Allerdings hätte man durch einige frühere Entscheidungen in den Räten das Projekt schneller vorantreiben können. Der Ostring in Ennigerloh könnte längst fertig gebaut sein. Als Landespolitiker habe ich lange für die Vertiefung der Bahnunterführung gekämpft, für die langwierige technische Untersuchungen notwendig waren. Das sind Zeiträume, für die Bürgerinnen und Bürger kein Verständnis haben, aber manchmal ist es so. Man muss dicke Bretter bohren immer und immer wieder. Das habe ich als Verkehrspolitiker
Die Glocke“:
Ziel des Ausbaus der L 792 ist vor allem, die Anbindung für Lkw an die A 2 z u verbessern. Welche Bedeutung bemessen Sie in diesem Zusammenhang dem Bau des Ostrings zu?

Sendker:
Der Ostring ist von ganz großer Bedeutung. So eine Umgehung baut man einmal in 100 Jahren, und diese Chance lässt man sich nicht entgehen. Der Ostring ist nicht nur wirtschaftlich von hoher Bedeutung. Er trägt auch stark zur Entlastung der Verkehre besonders für Ennigerloh-Mitte und Ostenfelde bei. Seinerzeit hat eine Initiative im Dorf Geld gesammelt, damit der Bau schneller vorangetrieben wird. Das ist bezeichnend. Die Menschen wollen Entlastung, und mit dem Ostring schaffen wir das auch.
„Die Glocke“:
Aufgrund der Vollsperrung im Zuge des Ausbaus der L 7 92 ist die Verkehrsbelastung in Ostenfelde allerdings stark gestiegen. Und angesichts des geplanten schrittweisen Ausbaus wird das womöglich eine lange Zeit so bleiben.

Sendker:
Wir werden eine Veränderung nicht so schnell herbeiführen können, weil die Baumaßnahmen ihre Zeit benötigen. Dennoch bin ich dankbar, dass wir jetzt endlich angefangen haben. Die Gelder auch für den Ostring sind vorhanden. Nur: Wir haben Zeit verloren, und es ist erheblich teurer geworden. Wir haben angefangen mit mehr als zwei Millionen Euro und reden heute über vier Millionen Euro. Zu Recht fragt sich dann der Steuerzahler: Was geschieht hier eigentlich? Man muss die Situation rechtzeitig erkennen. Als CDU-Fraktion haben wir von vorneherein gesagt: schnell ausbauen.


Teil 3 folgt

Quelle: Text und Foto „Die Glocke“

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